Autorenname: danyel

Laser Communication Terminal (LCT)

Laser Communication Terminals können sehr hohe Datenmengen über extrem weite Strecken übertragen. Mit einem Laserstrahl können von einem Punkt zum anderen bis zu 80.000 Kilometer Entfernung überbrückt werden. Im Vergleich zu herkömmlicher Funktechnik sind der Menge der übertragenen Daten fast keine Grenzen gesetzt. Außerdem ist die Technik wesentlich sicherer gegenüber Störungen oder Abhörtechniken.

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Galileo

Galileo stellt weltweit Dienste zur Positions- und Zeitbestimmung sowie zur Navigation bereit. Es ist neben dem amerikanischen NAVSTAR GPS, dem russischen GLONASS und dem chinesischen BeiDou das vierte global verfügbare Satellitennavigationssystem. Während alle anderen Systeme vor allem auf die militärische Nutzung ausgerichtet sind, ist Galileo das einzige System unter rein ziviler Kontrolle.

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Heinrich Hertz

Die Heinrich-Hertz-Mission hat gleich mehrere ambitionierte Ziele. Eines davon ist es, neue Technologien für die Satellitenkommunikation auf ihre Weltraumtauglichkeit zu testen. Die Bedingungen, unter denen die Technik im Weltall funktionieren muss, sind sehr anspruchsvoll: Sie ist extremer Hitze und Kälte, Vakuum und Schwerelosigkeit ausgesetzt. Die verbauten Komponenten werden hierdurch auf ihre Widerstandsfähigkeit und Tauglichkeit geprüft. Haben die Komponenten diese sogenannte In-Orbit-Verifikation erfolgreich durchlaufen, minimieren sie bei einem Einsatz auf zukünftigen Satellitenmissionen das Ausfallrisiko.

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BIOMASS

Wälder bedecken mit 40,6 Millionen Quadratkilometern knapp ein Drittel der eisfreien Landfläche unserer Erde. Sie versorgen die Atmosphäre mit frischem Sauerstoff und werden daher auch die „grüne Lunge“ unseres Planeten genannt. Wie gesund ist dieses überlebenswichtige „Organ“ unserer Erde? Kann es uns weiterhin ausreichend mit frischer Luft versorgen, so dass das Ökosystem Erde funktionsfähig bleibt? Um diese Fragen zu beantworten, muss vor allem bestimmt werden, wie groß das „Lungenvolumen“ unserer Wälder ist. Diese Aufgabe übernimmt die Mission Biomass, die am 29. April 2025 mit einer Vega-C Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana gestartet ist. 

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TerraSAR-X/TanDEM-X

Die TanDEM-X-Mission (TerraSAR-X add-on for Digital Elevation Measurement) basiert auf zwei nahezu identischen Erdbeobachtungssatelliten: TerraSAR-X und TanDEM-X. Beide sind mit einem modernen, leistungsfähigen Radarsystem, dem Synthetic Aperture Radar (SAR), ausgestattet. Mit diesem kann die Erde nicht nur bei Tageslicht, sondern auch bei Nacht und Wolkenbedeckung beobachtet werden.

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Copernicus

Um Entscheidungen treffen zu können, benötigen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dauerhaft verlässliche und aktuelle Informationen. Solche Informationen auf Basis von Erdbeobachtungsdaten bereitzustellen ist das Ziel von Copernicus, dem Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union (EU), das sie in Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) umsetzt.

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EnMAP

Das Hauptziel der Hyperspektral-Satellitenmission EnMAP (Environmental Mapping Analysis Program) ist es, einen weiten Bereich des Ökosystems auf der Landoberfläche der Erde zu untersuchen. Das Hyperspektralinstrument registriert die von der Erde reflektierte Sonnenstrahlung vom sichtbaren Licht bis zum kurzwelligen Infrarot. Diese Messungen ermöglichen den Forschenden präzise Aussagen über Zustand und Veränderungen der Erdoberfläche. Der Satellit ist am 1. April 2022 an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtkonzerns SpaceX von Cape Canaveral in Florida ins All gestartet. Die Mission ist auf mindestens fünf Jahre ausgelegt.

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Rabea Rogge

Die 1995 geborene Elektroingenieurin und Polarforscherin Rabea Rogge ist die erste deutsche Frau im Weltraum. Sie startete am 1. April 2025 zur privaten Mission „Fram2“ ins All. Der Flug wurde vom Milliardär Chun Wang finanziert und organisiert, der hierfür ein Crew-Dragon-Raumfahrzeug von SpaceX charterte.

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Matthias Maurer

Matthias Maurers Weg in Richtung Weltraum begann 2008, als er sich in der letzten Runde des Auswahlverfahrens für europäische Astronautinnen und Astronauten der ESA bewarb und es unter die Top zehn-Bewerber schaffte, die alle Auswahlprüfungen bestanden. 2010 ging er zur ESA, allerdings nicht als Mitglied der Astronautenklasse, sondern zunächst als Astronauten-Support-Ingenieur und Eurocom im Columbus-Kontrollzentrum. Ab 2012 übernahm er weitere Projekte im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) wie die Vorbereitung künftiger Missionen mit neuen internationalen Partnern.

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Alexander Gerst

Im Mai 2009 wurde Alexander Gerst als einer der sechs neuen ESA-Astronauten vorgestellt. Er setzte sich gegen 8413 Bewerber aus 20 Mitgliedsstaaten durch. Im Anschluss an die zwei-jährige Grundausbildung in der russischen Raumfahrttechnik in Moskau sowie die Raumfahrerausbildung im europäischen Astronautenzentrum in Köln folgte die Ernennung zum dritten deutschen Astronauten, der die Internationale Raumstation ISS besuchen wird.

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