Autorenname: danyel

Hera

Asteroideneinschläge auf der Erde sind eine sehr seltene Naturkatastrophe, die jedoch gravierende Auswirkungen haben können. Es ist daher wichtig, auf potenziell gefährliche Asteroiden vorbereitet zu sein. Die Mission Hera untersucht, wie die Verteidigung gegen einen solchen Himmelskörper in Zukunft funktionieren kann.

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GESTRA  

Das German Experimental Surveillance and Tracking Radar (GESTRA) ist ein Radarsystem zur Beobachtung und Verfolgung von Objekten im Weltall, wie etwa Satelliten und Weltraumschrott. Es ermöglicht, Satelliten oder Raumfahrtsysteme wie zum Beispiel die Internationale Raumstation ISS durch rechtzeitige Warnung vor einer Kollision mit Schrotteilchen zu schützen. Schätzungen zufolge umkreisen derzeit bereits mehr als 128 Millionen kleinster Partikel die Erde und stellen bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 28.000 Kilometern pro Stunde eine Gefährdung bei der Nutzung des Weltraums dar.

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Euclid

Die Mission Euclid soll die Dunkle Materie und die Dunkle Energie im Universum erforschen. Wissenschaftler hoffen, mit den neu gewonnenen Erkenntnissen grundlegende Fragen zur Physik des Weltraums klären zu können – etwa wie sich die Dunkle Materie im Raum verteilt, wie großräumige Strukturen im All entstehen, oder wie sich das Universum entwickelt hat. Euclid ist am 1. Juli 2023 mit einer Falcon-9-Trägerrakete vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ins Weltall gestartet.

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Rosetta

Schon im Jahr 1986 war es der Europäischen Weltraumorganisation ESA gelungen, den Kern des berühmten Halleyschen Kometen mit der Raumsonde „Giotto“ anzusteuern und im schnellen Vorbeiflug zu untersuchen. Mit einer in Deutschland entwickelten Kamera wurde er aus einer Entfernung von weniger als 600 Kilometern fotografiert. Seitdem ist bekannt, dass der Kern dieses Kometen wie eine riesige Erdnuss geformt ist.

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JUICE

Der Jupiter Icy Moons Explorer (JUICE) soll den Planeten Jupiter und seine Monde systematisch erforschen. Die Sonde wird dabei die Struktur, Dynamik und Zusammensetzung der Atmosphäre des Jupiters sowie die Magnetfelder von Jupiter und Ganymed untersuchen. Ganymed ist nicht nur der größte Jupiter-Mond, sondern auch der einzige Mond in unserem Sonnensystem, der über ein eigenes Magnetfeld verfügt. Ebenso wie die Jupitermonde Europa und Kallisto besitzt er zudem eine Oberfläche aus Eis, unter der Ozeane aus flüssigem Wasser vermutet werden. Eine weitere wichtige Aufgabe der JUICE-Mission ist es, diese Annahme zu überprüfen – denn in solchen Ozeanen wäre die Entstehung von Organismen, also extraterrestrischem Leben, prinzipiell möglich.

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James Webb Teleskop

Wie hat unser Universum kurz nach dem Urknall ausgesehen? Und wie haben sich Galaxien, Sterne und Planeten entwickelt? Um diese und weitere grundlegende Fragen der Astronomie zu beantworten, soll das Infrarot-Weltraumteleskop „James Webb“ schwerpunktmäßig die Wärmestrahlung der ersten Himmelskörper vor rund 13,8 Milliarden Jahren auffangen und damit einen Blick in die astronomische Vergangenheit werfen.

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Tacheles

TACHELES ist ein Kleinsatellit, ein sogenannter CubeSat. Ein CubeSat ist ein standardisierter, besonders kleiner Satellit, der ungefähr die Größe eines Schuhkartons hat. Er wird auf der Mission Artemis II der NASA mit auf einen Flug zum Mond genommen. Zukünftig sollen Mondrover auf Basis des CubeSat-Standards entstehen, um einen kostengünstigen Zugang zur Nutzung der Mondoberfläche zu ermöglichen.

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Kleinsatelliten

Kleinsatelliten gelten als einer der wesentlichen Motoren des dynamischen Zukunftsmarkts Raumfahrt: Laut Studien werden im Zeitraum 2021 bis 2030 schätzungsweise über 15.000 Satelliten ins All gebracht. Rund 90 Prozent davon werden Kleinsatelliten sein – also Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm. Da Raumfahrt zunehmend kommerziell betrieben wird, haben sie auch für die deutsche Wirtschaft eine wachsende Bedeutung.

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Ariane 6

Im Rahmen der ESA-Ministerratskonferenz im Dezember 2014 beschlossen die Mitgliedsstaaten die Entwicklung einer neuen Trägerrakete: Ariane 6. Am 9. Juli 2024 startete das Trägersystem zum ersten Mal ins All. Mit dieser Neuentwicklung wurde das Ariane-Trägersystem technisch weiterentwickelt, um auch in Zukunft Europas unabhängigen Zugang zum All zu sichern.

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Ariane 5

Das Ariane-Programm sichert Europa seit Jahrzehnten einen autonomen Zugang zum Weltraum. Die Trägerrakete Ariane 5 war lange Jahre das erfolgreiche Flaggschiff der europäischen Raumfahrt und ist mit über 75 erfolgreichen Starts in Folge eines der zuverlässigsten Trägersysteme ihrer Leistungsklasse. Durchschnittlich sechs Mal im Jahr transportierte die rund 53 Meter hohe Trägerrakete kommerzielle und institutionelle Satelliten in verschiedene Orbits. Der letzte Start einer Ariane 5 erfolgte im Juli 2023.

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